Aktuelles
 

13.04.2021
Nächtliche Ausgangsbeschränkung für den Landkreis Biberach ab Mittwoch, 14. April 2021, 0 Uhr
Seit 26. März 2021 gilt im Landkreis Biberach die „Notbremse“ entsprechend der Corona-Verordnung des Landes. Trotzdem ist die Inzidenz weiterhin merklich angestiegen. Am vergangenen Samstag, 10. April 2021 wurde der Inzidenzwert von 150 je 100.000 Einwohnern erstmals mit einer Inzidenz von 154,5 überschritten. Nachdem der Inzidenzwert auch am Sonntag, 11. April 2021 (161,0) sowie heute (12. April 2021) weiter gestiegen ist, ist der Landkreis gezwungen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung anzuordnen. Sie gilt für den Landkreis Biberach ab Mittwoch, 14. April 2021, 0:00 Uhr, also ab Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch. Die Ausgangsbeschränkung gilt jeweils zwischen 21:00 und 5:00 Uhr.
Rechtsgrundlage für diese Entscheidung ist die Corona-Verordnung des Landes. Sie sieht Ausgangsbeschränkungen dann vor, wenn alle bislang getroffenen Beschränkungen nicht ausreichen, um das Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat in einem Schreiben an die Landkreise mitgeteilt, dass jedenfalls ab einer Inzidenz von 150 je 100.000 Einwohnern nächtliche Ausgangsbeschränkungen zu verhängen sind.

Dr. Monika Spannenkrebs, Leiterin des Gesundheitsamtes dazu: „Wir beobachten im Landkreis Biberach ein exponentielles Wachstum bei den Infektionszahlen. Es gibt aktuell kein größeres Ausbruchsgeschehen in einer Einrichtung, stattdessen sind es fast ausschließlich viele kleinere Infektionsketten und Ausbrüche vorwiegend in Familien. Es handelt sich eindeutig um ein diffuses Infektionsgeschehen. Die Belegungszahlen in der Sana Klinik in Biberach steigen dementsprechend ebenfalls an. Die Klinik berichtet zudem, dass es für sie immer schwieriger wird, Intensivpatienten in die größeren Kliniken der Umgebung zu verlegen, weil dort die Zahlen auch steigen. Die Lage ist sehr besorgniserregend.“

Die Ausgangsbeschränkungen ab Mittwoch, 14. April 2021, 0 Uhr im Einzelnen
Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist ab Mittwoch, 14. April 2021, 0 Uhr, in der Zeit von 21 bis 5 Uhr nur bei Vorliegen folgender triftiger Gründe gestattet ist:
  1. Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  2. Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absatz 5 CoronaVO,
  3. Versammlungen im Sinne des § 11 CoronaVO,
  4. Veranstaltungen im Sinne des § 12 Absätze 1 und 2 CoronaVO,
  5. Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
  6. Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft,
  7. Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen,
  8. Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
  9. Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  10. unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren sowie Maßnahmen der Tierseuchenprävention und zur Vermeidung von Wildschäden,
  11. Maßnahmen der Wahlwerbung für die in § 10 Absatz 3 Nummer 1 CoronaVO genannten Wahlen und Abstimmungen, insbesondere die Verteilung von Flyern und Plakatierung, und
  12. sonstige vergleichbar gewichtige Gründe.
Die Allgemeinverfügung zur nächtlichen Ausgangsbeschränkung gilt bis zur Feststellung des Gesundheitsamtes, dass die erhebliche Gefährdung nicht länger gegeben ist. Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung ist unter www.biberach.de abrufbar.
 



13.04.2021
Gemeinderatsitzung
Die nächste Gemeinderatssitzung findet vorrausichtlich am 26. April 2021 statt.


29.03.2021
Bürgerbüro im Rathaus bietet Kartenzahlung an
Aufgrund immer größer werdender Nachfrage und im Rahmen der Kontaktvermeidung anlässlich der Coronapandemie hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, im Bürgerbüro des Rathauses künftig neben der Barzahlung von Beträgen ebenfalls Kartenzahlung anzubieten.
Ab dem 01.04.2021 ist es Ihnen möglich, künftig mit einer EC-Karte Ihre Zahlungen zu begleichen. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Das Gerät unterstützt kontaktloses Bezahlen ebenso wie das Bezahlen mit Smartphone.

Wir freuen uns, Ihnen diese Möglichkeit eröffnen zu können.


Bürgermeisteramt Achstetten



18.03.2021
Covid-19-Schnellteststelle
Die Gemeinde Achstetten hat eine Covid-19-Schnellteststelle eingerichtet
Testungen sind ab Montag, 22.03.2021 möglich
 
Wo wird getestet?
In der Grundschule in Achstetten. Bitte den oberen Eingang an der Hauptstraße benutzen.

Wann wird getestet?
Immer montags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Wer kann sich testen lassen?
Da jeder Gemeinde nur eine bestimmte Anzahl Testkits zur Verfügung gestellt wurden, richtet sich das Angebot an die Einwohner der Gesamtgemeinde Achstetten und Personen, die nachweislich in der Gesamtgemeinde Achstetten arbeiten.
Testen lassen kann sich jeder, der symptomfrei und keine Kontaktperson ist und zudem keine andere Möglichkeit hat sich testen zu lassen. Bereits testberechtigt sind z.B. Lehrer/-innen und Erzieher/-innen.
Durch diese Möglichkeit soll insbesondere auch für Menschen, die einen wichtigen Anlass haben (z.B. Besuch bei Angehörigen die zu einer Risikogruppe zählen) oder sich unsicher sind ob sie nicht an einer asymptomatischen Infektion leiden, eine Testmöglichkeit geschaffen werden.

Ist eine Anmeldung erforderlich? Fallen Kosten an?
Nein Es muss jedoch je nach Situation ggf. mit Wartezeiten gerechnet werden. Es fallen keine Kosten für Sie an.

Benötige ich Unterlagen?
Für Dokumentationszwecke bringen Sie bitte Ihren Ausweis mit. In der Gemeinde Beschäftigte aus einer anderen Gemeinde bringen bitte einen Nachweis über die Beschäftigung mit.

Testungen werden ausschließlich bei Personen ohne Symptome einer Covidinfektion durchgeführt. Bei Symptomen wenden Sie sich bitte an eine Corona Schwerpunktpraxis oder Ihren Hausarzt.




18.03.2021
Vollsperrung des Schlehenwegs und halbseitige Sperrung der Mühlstraße in Stetten vom 29.03.2021 bis voraussichtlich 17.09.2021
Im Schlehenweg, sowie in Teilbereichen der Mühlstraße in Stetten werden vom 29.03.2021 bis 17.09.2021 Sanierungsarbeiten am Kanal und der Wasserversorgung durchgeführt. Aus diesem Grund muss der Schlehenweg in diesem Zeitraum voll, und die Mühlstraße halbseitig gesperrt werden. Die Anwohner wurden entsprechend über den Bauablauf und die Zugänglichkeit ihrer Grundstücke informiert.
 
Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis.
 
Bürgermeisteramt



02.03.2021
Starkregenrisikomanagement Bronnen
Starkregenrisikomanagement Bronnen

In den vergangenen Jahren kam es Achstetten und besonders im Ortsteil Bronnen mehrfach zu Überflutungen verursacht durch Starkregenereignisse. Dabei entstanden mitunter hohe Sachschäden. Die Gemeinde hat nun ein Konzept zum korrekten Umgang mit der Starkregengefahr erstellen lassen.
Als Starkregen werden Unwetterereignisse bezeichnet, bei denen hohe Niederschlagsmengen in kurzer Zeit fallen. Kanalnetz und Boden sind dann nicht in der Lage, das anfallende Niederschlagswasser schnell genug aufzunehmen, weshalb ein großer Teil davon oberflächlich abfließt. Diese Ereignisse treten meist lokal sehr begrenzt auf und verfügen über eine geringe Vorwarnzeit. Meist sind sie in den Sommermonaten anzutreffen. Achstetten und besonders der Ortsteil Bronnen waren speziell im Mai und im September des Jahres 2016 von schweren, starkregenbedingten Überflutungen betroffen.
Nachdem derartige Ereignisse in den letzten Jahren zugenommen haben, wurde von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) im Jahr 2016 ein Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ herausgegeben. Auf Grundlage dieses Leitfadens können Konzepte erstellt werden, welche die Überflutungsgefährdung für ganze Ortslagen untersuchen, darstellen und bewerten.
Zur Erstellung eines solchen Konzeptes für das Ortsgebiet von Bronnen wurde das Ingenieurbüro Wassermüller Ulm GmbH beauftragt. Die Bearbeitung wurde im Februar 2021 fertiggestellt. Als Ergebnis liegen nun die sogenannten „Starkregengefahrenkarten“ für Bronnen vor. Diese Plandarstellungen zeigen Lage, Ausdehnung und Tiefe der Überflutungen, die in Bronnen im Laufe eines Starkregenereignisses auftreten können. Außerdem wurden Karten für die auftretenden Fließgeschwindigkeiten und ‑richtungen erstellt. Darüber hinaus beinhaltet das Konzept Hinweise und Empfehlungen zu Maßnahmen, die die Gemeinde ergreifen kann, um das Überflutungsrisiko in der Ortslage zu senken. Letztere können sowohl baulicher als auch organisatorischer Natur sein. Dabei ist jedoch klar zu betonen, dass solche Maßnahmen nur auf den Schutz des gesamten Ortes oder einzelner öffentlicher Gebäude ausgerichtet sein können. Der Schutz privater Grundstücke oder Gebäude liegt in der Verantwortung des jeweiligen Eigentümers.
Die Einwohner des Ortsteils Bronnen können die Starkregengefahrenkarten ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Achstetten abrufen "Hochwasserschutz" oder diese während den Öffnungszeiten im Rathaus (Bauamt) einsehen. So erhält jeder Einwohner die Möglichkeit, die eigene Überflutungsgefährdung abzuschätzen und entsprechende Maßnahmen zur Eigenvorsorge zu treffen.


20.10.2020
Veröffentlichung „Corona-VO EQ“


12.11.2018
Notfallbogen – Information von Menschen mit Demenz, Behinderung, psychischer Belastung
Notfallbogen – Information von Menschen mit Demenz, Behinderung, psychischer Belastung
Der Notfallbogen des Netzwerks Demenz des Landkreises Biberach dient vielen Rettungs- und Einsatzkräften als Hilfsmittel zur Informationsweitergabe, um betroffenen Personen u.a. im Ernstfall schnell die richtige Hilfe zukommen zu lassen. Der Bogen kann im Vorfeld ausgefüllt werden, damit schnell reagiert werden kann.

Den Notfallbogen finden Sie anbei zum Download. Der Notfallbogen steht ebenfalls unter www.netzwerk-demenz-bc.de bereit und kann dort am Computer ausgefüllt werden. Rückfragen dürfen gerne an 07351/527613, 07371/184276 oder an pflegestuetzpunkt@biberach.de gerichtet werden.

Notfallbogen.pdf